Kinderfeuerwehr - Olympiade

Am Samstag war es endlich so weit; wir starteten in Ahornberg das Abenteuer: 1. Olympiade der Kinderfeuerwehren im Lkr. Tirschenreuth

 

Neben den gemeldeten Feuerdrachen konnten wir eine Gruppe der Löschzwerge aus Ebnath und je zwei Gruppen der Feuerzwerge Kulmain, der Löschzwerge aus Waldeck sowie Grisus Freunde aus Fuhrmannsreuth als Gäste begrüßen. Wie bei uns Feuerdrachen üblich trafen sich alle Kinderfeuerwehrler im Begrüßungskreis, in den wir diesmal auch alle Betreuer, die Kameradinnen und Kameraden aus den anwesenden Wehren, unseren Schirmherren KBI Otto Braunreuther, den 2. Bügermeister der Gemeinde Immenreuth Josef Hecht sowie Bernhard Kreuzer von der Presse einluden. Bei der Feuerwehr sind wir alle gleich wichtig und arbeiten zusammen, egal ob Kinderfeuerwehrler, Kommandant oder Kreisbrandinspektor. Dies symbolisieren wir immer dadurch, dass wir uns im Kreis aufstellen und an einer Leine festhalten. Mitten im Kreis stand, wie es sich für eine Olympiade gehört, das olympische Feuer. Dieses entzündeten Tyrek und Nils, zwei unserer ehemaligen Feuerdrachen. Danach ging es auch schon los!


Die Gruppen gingen an ihre Start-Stationen und begannen nach dem Startschuss (bei uns natürlich dem Start-Martinshor). Wie bei der aktiven Wehr stand auch bei unseren 14 Stationen der Teamgeist im Vordergrund. Gemeinsam musste z.B. Wasser mittels eines Strohhalms transportiert, eine Rohrleitung gebaut oder Wasser durch einen Hindernisparcours getragen werden. Bei der Station "Atemschutz" war der Tastsinn gefragt, an anderer Stelle musste ein Notruf abgesetzt oder die stabile Seitenlage geübt werden. Bei der Station "Was brennt wie" wurde die Explosion einer leeren Sprühdose gezeigt, bei "Hochwasser-Einsatz" mussten Sandsäcke zielgenau geworfen werden. Die Geschicklichkeit war genauso gefragt wie die Merkfähigkeit und die Ausdauer.

 

Nach spannenden 112 Minuten kehrten die Teams zum Feuerwehrhaus zurück, wo die Siegerehrung stattfand. Nachdem alle Mannschaften ihre Laufzettel komplett abgestempelt zurückgaben, erhielten natürlich alle Kids sowie die Betreuerinnen und Betreuer Goldmedaillen. Für die insgesamt sieben Feuerwehren gab es noch je einen Pokal. Unser Schirmherr Otto Braunreuther hatte noch für jede teilnehmende Wehr eine blaue "Dracheline" dabei, die auch gerne Feuerwehrfrau werden möchte und bei den Kinderfeuerwehren ihre Ausbildung zur Feuerwehrdrachenfrau startet.

 

Auf die Frage an die Teilnehmer, ob sie Spaß hatten, kam ein unüberhörbares JA. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren rund 40 Helfern, die dieses Großereignis mit uns gestemmt haben. Ein riesiges Dankeschön auch an unsere Sponsoren für die Pokale und Medaillen und für die Geldspenden, durch die wir alle Kids mit ausreichend Getränken auf der Strecke und bei Rückkehr mit einer Brotzeit und einem Eis versorgen konnten. Ein ganz herzliches Dankeschön geht auch an unsere Gäste aus Waldeck, Ebnath, Fuhrmannsreuth und Kulmain für ihre Teilnahme! Es hat wahnsinnig Spaß mit euch gemacht. Wir Feuerdrachen würden uns freuen, wenn unsere 1. Kinderfeuerwehr Olympiade im Lkr TIR Nachahmer findet und wir bald bei einer anderen Wehr zu Gast sein dürfen.

Retten will gelernt sein

Die Aufgaben der Feuerwehr sind vielfältig - und so gehört neben dem namensgebenden abwehrenden Brandschutz auch z. B. das Retten einer verunglückten Person zu unserem Ehrenamt. Üben durften das unsere jungen aktiven Nachwuchskräfte anhand eines Szenarios in der Flötz, wo es einen an einem steilen Waldhang abgestürzten Wanderer zu retten galt. Dabei stand nicht nur die Erste-Hilfe-Maßnahmen im Vordergrund, sondern auch der Eigenschutz und unterschiedliche Techniken, den Hang zu überwinden.

Jugendfeuerwehr im 24h-Dauereinsatz

Die Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Ahornberg durfte am vergangenen Wochenende hautnah erfahren, was es bedeutet, ein "echter Feuerwehr'ler" sein. Im Rahmen einer 24h-Übung konnten die Jugendlichen in mehreren praxisnahen Einsatzübungen ihr Feuerwehrwissen zum Retten-Bergen-Löschen-Schützen beweisen.


Kaum am Feuerwehrgerätehaus eingetroffen ertönte der Übungsalarm für den ersten Einsatz. Es musste eine Katze mit Hilfe der Steckleiter von einem Baum herabgeholt werden. Nach einer mittäglichen Stärkung wurde eine Orientierungsfahrt rund um Ahornberg mit Schwerpunkt auf das Flötztal durchgeführt. Hier konnten die im theoretischen Unterricht erworbenen Kentnisse zur Kartenkunde praktisch angewandt werden. Die Fahrt wurde vom ersten Kommandanten Wolfgang Zaus durchgeführt, der in Zeiten von andauernd hoher Waldbrandgefahr damit gleichzeitig auch die Ortskenntnis zu den vorhandenen Löschteichen, Zisternen und sonstiger Wasserentnahmestellen im Flötztal stärken wollte.

 

Bei den anschließenden Übungen musste die Jugendgruppe eine vermisste, bewusstlose Person suchen, die anschließend in die stabile Seitenlage zu bringen war,  und es musste ein verunfallter Wanderer mit einem Druckverband erstversorgt und anschließend am Hang geborgen werden. Dabei wurde insbesondere der Umgang mit dem Handfunkgerät vertieft, Erste-Hilfe-Maßnahmen wieder ins Gedächtnis gerufen und das Retten von Personen samt Eigensicherung geübt. Der Abend endete im geselligen Beisammensein bei Steak und Bratwürsten am Lagerfeuer und einem kleineren Übungseinsatz zur Beseitigung einer Ölspur. Der mitten in der Nacht ertönende Fehlalarm wurde von den Jugendlichen mit Humor genommen. Die Übung endete mit einem angenommenen Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens, welcher mittels Wasserentnahme aus der Zisterne gelöscht werden musste, und mit einem gemeinsamen Frühstück.

 

 

Die Jugendlichen lösten alle Aufgaben mit Bravour. Der für die jeweilige Übung ernannte Gruppenführer wurde stets vom ganzen Team unterstützt, sodass immer schnell gemeinsam Lösungen gefunden werden konnten. In der 24h-Übung konnten somit sowohl Praxiserfahrung, Lust am aktiven Feuerwehrdienst und der Zusammenhalt untereinander weiter gestärkt werden konnten. Allen Helfern, die die Jugendwarte bei dieser mit großer Organisation verbundenen Übung unterstützten, indem sie Übungen aufbauten, als Maschinisten und als Funkleitstellen ihren Beitrag leisteten, oder den Jugendlichen unterstützend zur Seite standen, sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt!

So geht Feiern

Bild: Lederhosenlackl (Instagram)
Bild: Lederhosenlackl (Instagram)

Wenn in Ahornberg das Festzelt aufgestellt wird, kann man Großes erwarten. Unübersehbaren Tatendrang, immensen Zusammenhalt und viel, viel Gastfreundschaft. Wenn die Feuerwehr ihre Freunde einlädt, ist ein 150-Seelen-Dorf drei Tage wach.

 

"So geht Feiern", sagen die Lederhosenlackl, die nach der vorangegangenen Crazy Night am Samstag das Festzelt gesprengt haben. "Merci Ahornberg für den geilen Abend."

 

Merci an alle, die diese Stimmung erst möglich gemacht haben, sagen wir! Vergelt's Gott für die Sonnenstrahlen, die unsere kleinen Gäste bei der Kinderbelustigung am Sonntag begleitet haben und den absolut würdigen Festausklang, der ohne die Stadtkapelle Kemnath nicht das wäre, was er war. Wir freuen uns auf nächstes Mal!


Fichtelgebirgsrallye

Im Sommer 1972 machten die Fahrer der Olympia Rallye auf ihrem Weg durch Deutschland auch in Ahornberg halt und brausten durch unser malerisches Flötztal. Viele Ahornberger können sich an dieses einmalige Event von damals noch erinnern, das uns heute wieder in Erinnerung gerufen wurde. Denn 47 Jahre später besuchen uns viele der Fahrer in ihren Originalautos, die diese spezielle Etappe nochmals erleben durften - darunter auch Motorsportberühmtheit Walter Röhrl, der bei uns einen "bleibenden Eindruck" hinterlassen hat.

Maifeier

Die Tradition des derzeit bekannten Maibaums reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Als Ortsmaibaum kehrte er später auch in alle selbstständigen Gemeinden zurück und symbolisierte in der Dorfmitte aufragend ihr Selbstbewusstsein. Heute pflegen wir vor allem die Tradition der Maifeier, bei der symbolisch der Frühling begrüßt wird.

 

Die Feier haben wir zwar auf unser Festgelände verlegt, aber unser Maibaum war auch dieses Jahr zum Glück so groß, dass man ihn auch vom Gerätehaus aus sehen konnte. Den Brauch des Maibaumklaus lassen wir dagegen erfolgreich aus - frisch gefällt ist halb gewonnen ;-)

Feuerdrachen #31 - Was brennt wie?

An sechs Stationen hatten wir verschiedene Informationen und Vorführungen zum Thema vorbereitet:

 

An Station 1 wurde vorgeführt was passiert wenn man brennendes Fett mit Feuer löscht. Trotz genügend Sicherheitsabstand konnten die Kinder die Wärme des entstanden Feuerballs spüren. Dieser war zum Teil höher als eine Straßenlaterne.

 

Bei der 2. Station wurden Versuche mit verschiedenen Materialien auf einer Herdplatte gemacht. Die Feuerdrachen konnten sehen was passiert, wenn man z. B. Plastik auf einer Herdplatte stehen lässt. Sie lernten auch niemals eine Herdplatte als Ablage zu benutzen.

 

Danach ging es an der 3. Station etwas „entspannter“ zu. Wir spielten mit den Kindern „Feuer, Erde, Wasser, Luft“. Wer es von den Eltern nicht kennt, fragt einfach eure Kinder ;-)

 

Zu den Themen „Aufgaben der Feuerwehr“ und „Gutes Feuer – Böses Feuer“ hatten wir für Station 4 viele Bilder vorbereitet. Es ging um die klassischen Aufgaben „Retten, Bergen, Löschen, Schützen“ und wie man Gutes Feuer von Bösem Feuer unterscheidet und wie ganz schnell Gutes Feuer zu Bösem Feuer werden kann.

 

Bei der nächsten Station hat es dann ganz schön gekracht. In einem vorbereiteten Metallkorb wurden verschiedene Dosen erhitzt bis diese explodierten. Manche Feuerdrachen haben ganz schön gezuckt als es gerumst hat. Hier wollten wir zeigen was passiert, wenn Deos oder Spraydosen, die in jedem Haushalt vorhanden sind, in die Luft fliegen und wie gefährlich es werden kann.

 

"Wie löscht man was" war Thema der 6. Station. An den verschiedenen vorbereiteten Materialien wurde den Kindern erklärt was brennen kann und was nicht. Und wenn es brennt, wie das Material gelöscht werden kann.

 

Im Abschlusskreis wurden die anwesenden Geburtstagskinder beglückwünscht und eine Feuerdrachenschokolade überreicht. Weiter konnten wir einen neuen Feuerdrachen begrüßen. Ein weiterer Feuerdrache schied aus Altersgründen aus. Wir hoffen jedoch, dass wir ihn in 2 Jahren bei der Immenreuther Jugendfeuerwehr wieder begrüßen können.

 

Ein Dank gilt den Helfern aus den drei Wehren. Ohne deren Hilfe hätten wir diese Gruppenstunde nicht durchführen können!

Gerätehalle wird zur Faschingshochburg

Einen Kappenabend, wie sie früher einen hatten, wollten die Feuerwehr'ler organisieren; was daraus geworden ist, ist ein ganzes Faschingswochenende.

 

Wer keine "Kappe" dabei hatte, bekam am Samstag kurzerhand ein Hütchen aufgesetzt und gesellte sich zu den anderen Gästen, die das Motto mit der Kopfbedeckung teils recht wörtlich genommen haben. Für Stimmung sorgte ein Alleinunterhalter in der Gerätehalle und auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz.

 

Und weil alles schon so schön festlich und kunterbunt dekoriert war, schlossen sich die Jüngsten im Dorf am Faschingsdienstag zum Kinderfasching an. Alle waren sich einig, dass der traditionelle "Wirtshausfasching" schon zu lange pausiert hatte, seit der Gasthof in Ahornberg leer steht.

 

Alles in allem eine super Sach', da stimmte sogar der ein oder andere Faschingsmuffel zu ;-)

Feuerdrachen #30 - Sicher zur Schule


An vier spannenden Stationen ging es um die Themen Verhalten am Bahnhof und Bahnübergang, Sicherheit an der Bushaltestelle sowie um die Gefahren beim toten Winkel.

 

An unserer ersten Station erklärte uns Herr Landgraf von der Polizeiinspektion Kemnath welche Gefahren an der Bushaltestelle lauern, was beim Einfahren des Schulbusses zu beachten ist und wie man sich im Bus richtig verhält.

 

Weiter ging es zum Bahnhof, wo schon die beiden Bundespolizisten Michael Flügel und Manfred Ludwig auf uns warteten. Sie erklärten uns, dass das Übertreten der weißen Linie auf dem Bahnsteig lebensgefährlich sein kann, da in Immenreuth Züge mit bis zu 120 km/h durchfahren und dadurch eine sehr gefährliche Sogwirkung entsteht. Wir erfuhren, dass ein ICE zehn Fußballfelder zum Bremsen braucht. Durch einen Unfall am Bahnhof verlor z. B. auch der 22-fache Medalliengewinner Gerd Schönfelder aus Kulmain einen Arm. Immer wieder werden auch Steine auf die Gleise gelegt. Dadurch können Menschen getroffen und schwer verletzt, sowie Autos und Häuser beschädigt werden.

 

Die dritte Station wurde von Josef Götz von der Gebietsverkehrswacht betreut. Er zeigte uns einen "Willi wills wissen"-Film und erklärte uns, warum es bei großen Fahrzeugen einen toten Winkel gibt und welche Gefahren davon ausgehen. Sein Kollege, Josef Krauß, wartete bereits an einem LKW der Fa. Markgraf auf uns. Auf dessen Beifahrerseite hatte er eine Plane aufgelegt, die genau die Lage des toten Winkels zeigt. Jeder Feuerdrache durfte abwechselnd im LKW Platz nehmen und sich überzeugen, dass der Fahrer keine Chance hat, diesen Bereich einzusehen. Selbst acht Feuerdrachen und Herr Krauß konnten vom Fahrersitz aus nicht erkannt werden, obwohl sie unmittelbar neben dem LKW standen.

 

Ein ganz großes Dankeschön geht an die vielen Herren, die uns in dieser lehrreichen Gruppenstunde unseren Schulweg aber auch den Weg zu Freunden oder zum Bäcker ein bisschen sicherer gemacht haben.

 

Ein weiteres ganz großes Dankeschön möchten wir Matthias Melzner und der Fa. Markgraf aussprechen. Wir durften ihren Schulungsraum sowie die Fahrzeughalle benutzen. Bei unserer Ankunft hatte Matthias den Beamer für den Film bereits aufgebaut, der LKW für die Praxis stand ebenfalls bereit. Die Feuerdrachen bekamen Limo und unsere Referenten heißen Kaffee zum Aufwärmen.

 

Im Abschlusskreis überreichte Tyrek Medallien als kleines Dankeschön an unsere Helfer. Die beiden Bundespolizisten hatten sogar noch kleine Geschenke für unsere Feuerdrachen mitgebracht!

 

Krippenspiel und kleine Fehltritte

Auch dieses Jahr standen unsere Kinder bei der traditionellen Waldweihnacht im Mittelpunkt. Studierten sie im Vorfeld ein Krippenspiel ein, waren sie umso glücklicher über das Eintreffen Nikolauses, von dem sich wieder jeder ein kleines Päckchen abholen durfte.

 

Die Erwachsenen begnügten sich wie in den Jahren zuvor mit Punsch und damit, den kleinen Fehltritten ihrer Kameraden und Nachbarn zu lauschen, die fleißige Engelchen über das Jahr hinweg gesammelt hatten.