Jahreshauptversammlung

Vorstand, Kommandant, Jugendwart, Vertreter der Feuerdrachen sowie Kassier konnten von einem erfolgreichen Jahr 2019 berichten. Beim Jahresrückblick stand das abgehaltene Feuerwehrfest und die 24-h-Übung der Jugendfeuerwehr im Vordergrund. Die Pläne für das neue Jahr beinhalten u. a. die Wiederholung des Flötztal-Open Airs und Bestellung von Vereins-Fleecejacken für alle Interessenten.

 

Weiter durfte sich die Wehr zum 01.01.2020 auch wieder über fünf Neuaufnahmen freuen: Julian Etterer, Lea Pfaller, Lukas Schlicht, Ben Schönfelder und Johanna Schreyer verstärken im kommenden Jahr die Jugendfeuerwehr. Auch ein neues aktives Mitglied konnte neben den altersmäßigen Übertritten verzeichnet werden.

 

Vereinsehrungen für langjährige Mitgliedschaft im Feuerwehrverein gingen an:

60 Jahre: Reinhard Herrmann, Max Weichs

50 Jahre: Gerhard Greger, Gerhard Rippl

40 Jahre: Walter Schlicht, Gerhard Siebeneichner

25 Jahre: Rainer Bauer, Manfred Hautmann, Stefan König, Hubert Melzner, Stephan Schlicht

 

Die Jugendvertreter wurden in der Jugendversammlung vom 26.01.2020 gewählt:

Jugenvertreter: Maximilian Horn, Jonas Etterer

Ein Blick in die Vergangenheit

Bei der diesjährigen Waldweihnacht durften unsere Gäste zusammen mit "Oma und ihren vier Enkeln" einen Blick zurück werfen, wie die Geburt Christi vor sechzig Jahren gefeiert wurde - ein humorvoller und gleichzeitig nachdenklicher Beitrag frei nach Toni Laurer.

 

Einen etwas kürzeren Blick in die Vergangenheit bescherte der Nikolaus mit seinen alljährlichen Geschichten aus dem Leben der Ahornberger, in denen sich auch im vergangenen Jahr die ein oder andere Anekdote ereignet hatte. Auch für die Kinder hatte er wieder Päckchen dabei.

 

In diesem Sinne wünschen wir allen frohe und besinnliche Feiertage!


Aktiv über alle Altersklassen

Das Schönste am Ablegen des Leistungsabzeichens sind unsere Übungen - da waren sich alle Teilnehmer einig. Denn neben dem selbstverständlichen Auffrischen von Feuerwehrpraxis stellt vor allem die Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt eine Bereicherung dar. Und so durften am Sonntagvormittag einige Kameraden gleich in drei "Disziplinen" antreten.

Jugendleistungsabzeichen - Jonas Etterer, Maximilian Horn, Jonas Schlicht, Ralf Schreyer, Felix Siebeneichner

 

Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz"

Stufe II - Sven Bauer

Stufe IV - Michael Heser, Stefan Popp, Lukas Porst, Annemarie Zaus

Stufe V - Peter Ferber, Johannes Strößner

Stufe VI - Matthias Etterer, Reinhard Etterer

 

Leistungsprüfung "KFV Löscheinsatz (Ü40)"

Stufe I - Bernhard Schönfelder

Stufe II - Markus Schlicht

Stufe III - Matthias Melzner, Bernhard Schlicht

Stufe IV - Peter Besold, Josef Heser, Michael Scherm, Rudolf Scherm, Gerhard Siebeneichner, Michael Siebeneichner, Wolfgang Zaus

Trinkpause für Wald und Wanderer


Unsere diesjährige Familienwanderung führte uns von Ahornberg in die Flötz, wo wir im Schutz der hinteren Flötzhütte Kaffee, Kuchen und eine deftige Brotzeit genießen konnten. Stattete uns bei der "Anreise" noch ab und an die Sonne einen kleinen Besuch ab, kamen auf dem Heimweg die Schirme der bestens ausgestatteten Wanderer zum Einsatz. Der Wald dagegen freute sich, dass zur Abwechslung auch seine Wasserreserven einmal wieder aufgefüllt wurden. 

Kinderfeuerwehr - Olympiade

Am Samstag war es endlich so weit; wir starteten in Ahornberg das Abenteuer: 1. Olympiade der Kinderfeuerwehren im Lkr. Tirschenreuth

 

Neben den gemeldeten Feuerdrachen konnten wir eine Gruppe der Löschzwerge aus Ebnath und je zwei Gruppen der Feuerzwerge Kulmain, der Löschzwerge aus Waldeck sowie Grisus Freunde aus Fuhrmannsreuth als Gäste begrüßen. Wie bei uns Feuerdrachen üblich trafen sich alle Kinderfeuerwehrler im Begrüßungskreis, in den wir diesmal auch alle Betreuer, die Kameradinnen und Kameraden aus den anwesenden Wehren, unseren Schirmherren KBI Otto Braunreuther, den 2. Bügermeister der Gemeinde Immenreuth Josef Hecht sowie Bernhard Kreuzer von der Presse einluden. Bei der Feuerwehr sind wir alle gleich wichtig und arbeiten zusammen, egal ob Kinderfeuerwehrler, Kommandant oder Kreisbrandinspektor. Dies symbolisieren wir immer dadurch, dass wir uns im Kreis aufstellen und an einer Leine festhalten. Mitten im Kreis stand, wie es sich für eine Olympiade gehört, das olympische Feuer. Dieses entzündeten Tyrek und Nils, zwei unserer ehemaligen Feuerdrachen. Danach ging es auch schon los!


Die Gruppen gingen an ihre Start-Stationen und begannen nach dem Startschuss (bei uns natürlich dem Start-Martinshor). Wie bei der aktiven Wehr stand auch bei unseren 14 Stationen der Teamgeist im Vordergrund. Gemeinsam musste z.B. Wasser mittels eines Strohhalms transportiert, eine Rohrleitung gebaut oder Wasser durch einen Hindernisparcours getragen werden. Bei der Station "Atemschutz" war der Tastsinn gefragt, an anderer Stelle musste ein Notruf abgesetzt oder die stabile Seitenlage geübt werden. Bei der Station "Was brennt wie" wurde die Explosion einer leeren Sprühdose gezeigt, bei "Hochwasser-Einsatz" mussten Sandsäcke zielgenau geworfen werden. Die Geschicklichkeit war genauso gefragt wie die Merkfähigkeit und die Ausdauer.

 

Nach spannenden 112 Minuten kehrten die Teams zum Feuerwehrhaus zurück, wo die Siegerehrung stattfand. Nachdem alle Mannschaften ihre Laufzettel komplett abgestempelt zurückgaben, erhielten natürlich alle Kids sowie die Betreuerinnen und Betreuer Goldmedaillen. Für die insgesamt sieben Feuerwehren gab es noch je einen Pokal. Unser Schirmherr Otto Braunreuther hatte noch für jede teilnehmende Wehr eine blaue "Dracheline" dabei, die auch gerne Feuerwehrfrau werden möchte und bei den Kinderfeuerwehren ihre Ausbildung zur Feuerwehrdrachenfrau startet.

 

Auf die Frage an die Teilnehmer, ob sie Spaß hatten, kam ein unüberhörbares JA. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren rund 40 Helfern, die dieses Großereignis mit uns gestemmt haben. Ein riesiges Dankeschön auch an unsere Sponsoren für die Pokale und Medaillen und für die Geldspenden, durch die wir alle Kids mit ausreichend Getränken auf der Strecke und bei Rückkehr mit einer Brotzeit und einem Eis versorgen konnten. Ein ganz herzliches Dankeschön geht auch an unsere Gäste aus Waldeck, Ebnath, Fuhrmannsreuth und Kulmain für ihre Teilnahme! Es hat wahnsinnig Spaß mit euch gemacht. Wir Feuerdrachen würden uns freuen, wenn unsere 1. Kinderfeuerwehr Olympiade im Lkr TIR Nachahmer findet und wir bald bei einer anderen Wehr zu Gast sein dürfen.

Retten will gelernt sein

Die Aufgaben der Feuerwehr sind vielfältig - und so gehört neben dem namensgebenden abwehrenden Brandschutz auch z. B. das Retten einer verunglückten Person zu unserem Ehrenamt. Üben durften das unsere jungen aktiven Nachwuchskräfte anhand eines Szenarios in der Flötz, wo es einen an einem steilen Waldhang abgestürzten Wanderer zu retten galt. Dabei stand nicht nur die Erste-Hilfe-Maßnahmen im Vordergrund, sondern auch der Eigenschutz und unterschiedliche Techniken, den Hang zu überwinden.

Jugendfeuerwehr im 24h-Dauereinsatz

Die Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Ahornberg durfte am vergangenen Wochenende hautnah erfahren, was es bedeutet, ein "echter Feuerwehr'ler" sein. Im Rahmen einer 24h-Übung konnten die Jugendlichen in mehreren praxisnahen Einsatzübungen ihr Feuerwehrwissen zum Retten-Bergen-Löschen-Schützen beweisen.


Kaum am Feuerwehrgerätehaus eingetroffen ertönte der Übungsalarm für den ersten Einsatz. Es musste eine Katze mit Hilfe der Steckleiter von einem Baum herabgeholt werden. Nach einer mittäglichen Stärkung wurde eine Orientierungsfahrt rund um Ahornberg mit Schwerpunkt auf das Flötztal durchgeführt. Hier konnten die im theoretischen Unterricht erworbenen Kentnisse zur Kartenkunde praktisch angewandt werden. Die Fahrt wurde vom ersten Kommandanten Wolfgang Zaus durchgeführt, der in Zeiten von andauernd hoher Waldbrandgefahr damit gleichzeitig auch die Ortskenntnis zu den vorhandenen Löschteichen, Zisternen und sonstiger Wasserentnahmestellen im Flötztal stärken wollte.

 

Bei den anschließenden Übungen musste die Jugendgruppe eine vermisste, bewusstlose Person suchen, die anschließend in die stabile Seitenlage zu bringen war,  und es musste ein verunfallter Wanderer mit einem Druckverband erstversorgt und anschließend am Hang geborgen werden. Dabei wurde insbesondere der Umgang mit dem Handfunkgerät vertieft, Erste-Hilfe-Maßnahmen wieder ins Gedächtnis gerufen und das Retten von Personen samt Eigensicherung geübt. Der Abend endete im geselligen Beisammensein bei Steak und Bratwürsten am Lagerfeuer und einem kleineren Übungseinsatz zur Beseitigung einer Ölspur. Der mitten in der Nacht ertönende Fehlalarm wurde von den Jugendlichen mit Humor genommen. Die Übung endete mit einem angenommenen Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens, welcher mittels Wasserentnahme aus der Zisterne gelöscht werden musste, und mit einem gemeinsamen Frühstück.

 

 

Die Jugendlichen lösten alle Aufgaben mit Bravour. Der für die jeweilige Übung ernannte Gruppenführer wurde stets vom ganzen Team unterstützt, sodass immer schnell gemeinsam Lösungen gefunden werden konnten. In der 24h-Übung konnten somit sowohl Praxiserfahrung, Lust am aktiven Feuerwehrdienst und der Zusammenhalt untereinander weiter gestärkt werden konnten. Allen Helfern, die die Jugendwarte bei dieser mit großer Organisation verbundenen Übung unterstützten, indem sie Übungen aufbauten, als Maschinisten und als Funkleitstellen ihren Beitrag leisteten, oder den Jugendlichen unterstützend zur Seite standen, sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt!

So geht Feiern

Bild: Lederhosenlackl (Instagram)
Bild: Lederhosenlackl (Instagram)

Wenn in Ahornberg das Festzelt aufgestellt wird, kann man Großes erwarten. Unübersehbaren Tatendrang, immensen Zusammenhalt und viel, viel Gastfreundschaft. Wenn die Feuerwehr ihre Freunde einlädt, ist ein 150-Seelen-Dorf drei Tage wach.

 

"So geht Feiern", sagen die Lederhosenlackl, die nach der vorangegangenen Crazy Night am Samstag das Festzelt gesprengt haben. "Merci Ahornberg für den geilen Abend."

 

Merci an alle, die diese Stimmung erst möglich gemacht haben, sagen wir! Vergelt's Gott für die Sonnenstrahlen, die unsere kleinen Gäste bei der Kinderbelustigung am Sonntag begleitet haben und den absolut würdigen Festausklang, der ohne die Stadtkapelle Kemnath nicht das wäre, was er war. Wir freuen uns auf nächstes Mal!


Fichtelgebirgsrallye

Im Sommer 1972 machten die Fahrer der Olympia Rallye auf ihrem Weg durch Deutschland auch in Ahornberg halt und brausten durch unser malerisches Flötztal. Viele Ahornberger können sich an dieses einmalige Event von damals noch erinnern, das uns heute wieder in Erinnerung gerufen wurde. Denn 47 Jahre später besuchen uns viele der Fahrer in ihren Originalautos, die diese spezielle Etappe nochmals erleben durften - darunter auch Motorsportberühmtheit Walter Röhrl, der bei uns einen "bleibenden Eindruck" hinterlassen hat.

Maifeier

Die Tradition des derzeit bekannten Maibaums reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Als Ortsmaibaum kehrte er später auch in alle selbstständigen Gemeinden zurück und symbolisierte in der Dorfmitte aufragend ihr Selbstbewusstsein. Heute pflegen wir vor allem die Tradition der Maifeier, bei der symbolisch der Frühling begrüßt wird.

 

Die Feier haben wir zwar auf unser Festgelände verlegt, aber unser Maibaum war auch dieses Jahr zum Glück so groß, dass man ihn auch vom Gerätehaus aus sehen konnte. Den Brauch des Maibaumklaus lassen wir dagegen erfolgreich aus - frisch gefällt ist halb gewonnen ;-)